Kulturelles Erbe

Kulturelles Erbe2019-08-21T11:17:39+00:00

Museum der Stadt Ivanić-Grad

Das Museum arbeitet seit April 2016 in der ehemaligen städtischen Schule im zentralen Stadtpark. Mit seinen thematischen Ausstellungen im kleinen Galerieraum möchte es Interessantes aus dem kulturgeschichtlichen Erbe und Naturerbe der Region wie auch aus dem zeitgenössischen Wirken, der Kultur der Stadt und ihrer Umgebung vorstellen.

Das Museum der Stadt Ivanić-Grad ist seit dem Jahr 2016 eröffnet. Es dient der systematischen Erhaltung, Erforschung und Präsentation des Natur- und kulturhistorischen Erbes des weiteren Stadtgebiets. Das Museum mit dem kleinen Galerieraum befindet sich im Gebäude der alten städtischen Schule im Altstadtgebiet, dort, wo einst die Militärfestung stand. Die Stadt Ivanić-Grad plant die Erweiterung des Museums und den Umbau des INA-Ölindustrieobjekts am Standort Petica im Gebiet Ivanićko Graberje zu einem Museum der Erdölgewinnung. Darüber hinaus will das Museum Objekte und Inhalte, die zum Natur- und Kulturerbe des gesamten Gebiets gehören, das unter der Verwaltung der Stadt Ivanić-Grad ist, zu einem interaktiven System namens „Museum außerhalb des Museums“ verbinden und so das kulturelle Angebot von Ivanić-Grad bereichern.

Öffnungszeiten:

Dienstag und Mittwoch: 11.00 bis 13.00 Uhr
Donnerstag und Freitag: 18.00 bis 20.00 Uhr
Samstag: 11.00 bis 13.00 Uhr

M i-g
Museum der Stadt Ivanić-Grad

Park hrvatskih branitelja 6, 10310 Ivanić-Grad
T +385 1 484 05 90
Mobil: +385 99 325 8437, +385 91 739 4249
info@muzejivanicgrada.hr

Traditioneller Tschardak

Der traditionelle Tschardak befindet sich in der Nähe der Spezialklinik Naftalan. Obwohl sich das heutige Aussehen des Tschardak ein wenig von jenem des Originals unterscheidet, sind die innere Struktur der Räume und der größte Teil des äußeren Bereichs dem Originalzustand treu geblieben. Da der Innenraum dem neuen Zweck der Erhaltung und Präsentation des ethnografischen Schatzes von Ivanić-Grad und seiner Umgebung angepasst wurde, wurde der untere Teil des Tschardak in einen Bereich für traditionelle Handwerks- und Familienwerkstätten aus dem Gebiet der Stadt und seiner Umgebung verwandelt, während der obere Teil des Tschardak weiterhin die Merkmale seines ursprünglichen Zwecks beibehielt. Der ethnografische Teil der Ausstellung besteht aus Gegenständen, die von der Bürgergemeinschaft Freunde des Erbes – Amici hereditatis bei den Bürgern von Ivanić-Grad und der Umgebung gesammelt wurden.

Die Bibliothek der Volkshochschule Ivanić-Grad wurde 1877 als Bürgerlesesaal in Ivanić-Grad gegründet.

Seit der Gründung war das Ziel der Bibliothek die kulturelle Aufklärung der Bürger, nach den ersten zwanzig Jahren wird ihre Tätigkeit um Veranstaltungen mit verschiedenen Inhalten, Vorträge und Zusammenkünfte zu verschiedenen kulturellen Programmen erweitert.

Nach den neuesten Daten beträgt die Gesamtzahl der Mitglieder 1800.

ÖFFNUNGSZEITEN DER BIBLIOTHEK

Montag – Freitag 9-19 Uhr
Samstag –   9-13 Uhr

Als älteste kulturelle Institution im Stadtgebiet, will die Bibliothek eine immer wichtigere Rolle bei der Förderung der kroatischen Kultur innehaben, den Bürgern zu Diensten sein und ihnen das Beste aus der kulturellen Produktion zur Verfügung stellen, von neuen Büchern und Zeitschriften bis hin zu Tribünen und verschiedenen Promotionen – kurz, sie will die Bedürfnisse der Bibliotheksnutzer stillen und gleichzeitig als moderne Institution im Rahmen ihrer Abteilungen für Kinder und Erwachsene moderne Bibliotheksinhalte schaffen. In der Bibliothek sind fünf Mitarbeiter beschäftigt.

Die Bibliothek zählt über 30 000 Bücher aus den Bereichen Belletristik, Gesellschafts- und Humanwissenschaft sowie verschiedene Fachliteratur.

Rathaus

Das Rathaus zählt zu den ältesten und architektonisch wertvollsten Gebäuden in Ivanić-Grad und befindet sich im Park der kroatischen Kriegsveteranen. Der Umbau und die Adaptation des Rathauses wurden 2011 abgeschlossen. Über der Eingangstür befindet sich das Stadtwappen von 1889.

Das alte Gemeindehaus (Magistrat, Rathaus) befindet sich neben der Pfarrkirche des Hl. Petrus, auf dem Plateau der ehemaligen Festung. Es wurde in der Zeit von 1871 bis 1889 erbaut, als die Festung selbst ihre defensive Bedeutung verlor. Mit Sicherheit kann man sagen, dass dieses typische, historistische Gebäude teilweise im Gebiet des Festungsgebäudes errichtet wurde – der ehemaligen kaiserlichen Kaserne. Das Gebäude mit L-förmigem Grundriss besteht aus einem größeren, südlichen und kürzeren, etwas tiefer gelegenen nördlichen Teil. Die Unterschiede in den Konstruktionsdetails zweier seiner Teile (Höhenunterschied der Böden in der oberen Etage, gewölbte Räume im Erdgeschoss des Nordflügels usw.) könnten auf unterschiedliche Bauzeiten hinweisen. Das Gebäude wurde aus Backstein gemauert und war ursprünglich verputzt.

Am Eingang zum Rathaus befindet sich ein Relief des Wappens der Gemeinde Ivanić aus dem Jahre 1889, links vom Eingang wurde 1931 eine Gedenktafel für den berühmten Bürger Đure Deželić aufgestellt. Das Magistratsgebäude, bzw. das Rathaus zählt zu den ältesten und architektonisch wertvollsten Gebäuden in Ivanić-Grad.

Das Gebäude mit seiner Lage im südöstlichen Teil des Gebiets der ehemaligen Festung, in der heutigen Altstadt, im Stjepan Posezija Park, bildet zusammen mit der Pfarrkirche des Hl. Petrus und dem Gebäude der alten Schule ein hochwertiges, städtebauliches und historisches Ensemble.

Die Fassade erhielt ihr heutiges Aussehen bei Arbeiten im frühen 20. Jahrhundert. Das Gebäude behielt die Grundform eines einstöckigen Hauses mit einem hohen viereckigen Dach und regelmäßigen Öffnungen im Erdgeschoss und im oberen Stockwerk. Die räumliche Gliederung des Erdgeschosses und des oberen Stockwerks des größeren südlichen Gebäudeteils, die auf einem geräumigen zentralen Foyer mit Eingängen zu den meisten Räumen basiert, ist aufgrund von Umbauten im Inneren nicht vollständig erhalten. Beim kleineren Hofflügel befand sich höchstwahrscheinlich eine Holzgalerie im Freien, von der aus man zu den Räumlichkeiten im oberen Stockwerk gelangen konnte, das einst die Funktion eines Gefängnisses hatte. Der nördlichste Raum wurde abgerissen und an seiner Stelle ein neues Gebäude hinzugebaut, bei dieser Gelegenheit wurde anstelle des hölzernen Flurs ein Korridor auf Ziegelsäulen mit Bindebalken im oberen Stockwerk gemauert. Fast alle Räume des südlichen Gebäudeteils besaßen bemalte Holzdecken, während die beiden Räume im Erdgeschoss des nördlichen Teils mit Gewölben ausgestattet sind. Heute ist an den Fassaden nur noch das charakteristische horizontal gespaltene Gesims (Cordon) erhalten, während die historistische Dekoration der Fensterrahmen und Portale 1994 im Rahmen von Untersuchungen konservatorischen Charakters dokumentiert wurde.

Park der kroatischen Kriegsveteranen

Der Park der kroatischen Kriegsveteranen wurde auf jenem Land angelegt, das nach dem Abriss der Erdwälle der alten Festung entstanden war. Angelegt wurde er nach dem Entwurf und unter der Aufsicht des Botanikprofessors Viteslav Durchanek in der Tradition der englischen Parkarchitektur. Im Jahre 1997 fertigte der akademische Bildhauer Slavomir Drinković ein Denkmal für jene kroatischen Veteranen aus der Gegend von Ivanić-Grad, die während des Bürgerkrieges gestorben waren. Im Zentrum der Altstadt befinden sich repräsentative Gebäude aus dem 19. Jahrhundert: das Rathaus und die Pfarrkirche des Hl. Apostels Petrus.

Entstehungszeit: erstes Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts

Autor: Viteslav Durchanek, ein tschechischer Gärtner, der zusammen mit Prof. Dr. Antun Heinz Coautor des Botanischen Gartens in Zagreb war. Der Park der kroatischen Kriegsveteranen knüpft an den Lunzer Garten an, der verbunden ist mit der sogenannten „trivijalka“, der Grundschule am Hang von Prkos. Als 1861 an dieser Stelle eine neue Schule errichtet wurde, wurde ein Schulgarten angelegt, auf dessen Grundlage im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts der heutige kroatische Kriegsveteranenpark vor der neuen Pfarrkirche des Hl. Petrus entstehen wird.

Der Vorschlag zur Erneuerung des Parks wurde 1993 anlässlich des 900-jährigen Bestehens der Stadt unter Berücksichtigung von Durchaneks Kriterium farbenfroher Pflanzenarten und unter Beibehaltung der historischen (neoklassisch-neobarockösen) Wirkung bei der Komposition und den Stilmerkmalen.

Kirchen

Galerien

Galerie der Volkshochschule
Moslavačka 11, 10310 Ivanić-Grad
T +385 1 28 81 688
www.pou-ivanić-grad.hr

Galerie Nika
Milke Trnine 9e, 10310 Ivanić-Grad
T +385 1 28 81 991

Galerie Bahlen
Maznica bb, 10310 Ivanić-Grad
T +385 1 28 89 089

Atelijer Art
Lidija Lovreković
Ulica kralja Tomislava 27, 10310 Ivanić-Grad
GSM +385 98 56 85 28

Atelijer Ožetski
Predavčeva 5, 10310 Ivanić-Grad
GSM +385 91 28 00 333
Ivana.ozetski@gmail.com

Ethnographische Sammlung Kezele

Die Familie Kezele hat Familienantiquitäten bewahrt und vergrößert ihre Sammlung stetig seit sie begonnen hat, sich mit ländlichem Tourismus zu beschäftigen.

Heute befinden sich auf dem Hof fünf alte Häuser aus den Jahren 1880, 1910, 1922, 1930, 1936, zwei alte Ställe aus den 1930er Jahren und ein Maisschober. Von den landwirtschaftlichen Werkzeugen wurden alte Pflüge, Ackergerät, Eggen, Weinpressen usw. sowie viele Haushaltsgegenstände wie Töpfe, Mühlen, Lampen usw. erhalten. Über 5000 Exponate sind im Stall, in der Scheune und der Räucherei, dem Restaurant, dem Hof und den Zimmern ausgestellt, wo sie von den Gästen betrachtet werden können.

Die Familie widmet sich beständig der Vergrößerung der Sammlung und der Anzahl bäuerlicher Gegenstände.

Ländlicher Tourismus Kezele, Šumećani
Tel.: 01 2820 496, 091 521 3857
E-mail: info@kezele-vino.hr, www.kezele-vino.hr

Veranstaltungen in Ivanić-Grad

Kontaktinformationen

Moslavačka 11 Ivanić-Grad, Zagrebačka, Croatia

Phone: 01 2881 591